39. SSW | Was man bei einer Sturzgeburt macht

Hallo ihr Lieben und Herzlich Willkommen in der 39. Schwangerschaftswoche!

Wir sind jetzt zwei Wochen vom Entbindungstermin entfernt und daher möchte ich mit euch über das Thema Sturtzgeburt reden. Das ist etwas was in 1 - 2 % der Fälle passiert. Eine Sturtzgeburt ist eine überschnelle Geburt. Sie geht so schnell, dass Du es nicht mehr ins Krankenhaus schaffst. Im schlimmsten Fall bist Du damit alleine. Daher möchte ich mit euch heute darüber sprechen, was ihr in so einem Fall tut, falls es euch passiert.

Vorne weg: Während der Schwangerschaft gibt es keine Anzeichen dafür, dass Du eine Sturtzgeburt haben wirst.

Du erkennst eine Sturtzgeburt daran, dass der komplette Prozess der Geburt rasend schnell geht. Entgegen der Regel, hast Du keine Wehenpausen. Alles geht in einander über, das nennt man dann den Wehensturm. Teilweise handelt es sich dabei nur um 20 Minuten, dann fangen schon die Presswehen an und Du musst Dein Kind quasi rauspressen.

To dos bei einer Sturtzgeburt - Checkliste

1. Rettungsdienst rufen: 112 und Deine Wohnungstüre oeffnen
2. Oder Deine Hebamme bzw. im Kreissaal anrufen
3. Hilfe in direkter Nähe holen (Familie, Nachbarn, Freunde, etc.)
4. Hände richtig gründlich sauber waschen, am Besten zusätzlich mit Desinfektion einreiben
5. Wenn die Zeit ist, den Intimbereich waschen
6. In einen warmen Raum ohne Zugluft gehen
7. Saubere Handtücher besorgen
8. Eventuell den Bereich, auf dem die Geburt stattfinden soll mit Plastik auslegen (z.B: Müllsäcke oder Tapezierplane)
9. Wenn Du in Begleitung bist, kannst Du versuchen Dich hinzulegen. Wenn Du ganz alleine bist, solltest Du in die Hocke gehen.
10. Hecheln, ganz doll atmen, NICHT versuchen das Kind heraus zu pressen. Einfach hecheln und atmen.
11. Dein Körper gibt Dir Signal, wann Du Dein Kind herauspressen musst.
12. Dann bitte die Hände in den Schossbereich bereit halten und pressen.
13. Sobald das Köpfchen herauskommt musst Du es mit Deinen Händen stützen. NICHT Ziehen und NICHT Drücken.
14. Mit den Fingern vorsichtig abtasten, ob die Nabelschnur um den Hals ist. Sollte das der Fall sein, musst Du vorsichtig den Kopf des Babys von der Nabelschnur befreien indem Du sie behutsam über sein Köpfchen streifst. Erst dann weitermachen.
15. Ertasten, ob sich vor der Nase des Babys Schleim befindet.
16. Vorsichtig das Kind rauspressen und nich daran ziehen.
17. Wenn es draussen ist, seine Nase und den Mund sauber machen und sofort darauf achten, dass es schreit bzw. atmet. Wenn das nicht passiert, lagere Dein Neugeborenes so, dass der Kopf tiefer ist als die Beine und gebe ihm einen leichten Klapser auf den Rücken.
18. Die Nabelschnur besser nicht selbst durchtrennen, der Rettungsdienst kommt ja und kümmert sich um den Rest.
19. Denke daran, dass Dein Körper die Nachgeburt noch rauspressen muss. Diese unbedingt in einer Schüssel auffangen und den Ärzten zeigen, da diese wissen müssen ob sie vollständig oder nur teilweise geboren wurde.

Ich hoffe, ich habe niemandem Angst gemacht, aber es ist schön zu wissen, wie man sich in so einer Notlage selbst helfen kann.

Ich wünsche uns allen eine unkomplizierte Geburt!

Eure Laila

38. SSW | Daran erkennst du, dass die Geburt bald losgeht

Hallo ihr Lieben und Herzlich Willkommen in der 38. SSW

Wir sind jetzt drei Wochen vom Entbindungstermin entfernt und damit kann ja eigentlich die Geburt jederzeit losgehen. Deswegen reden wir heute einmal darüber, woran ihr erkennt, wann sie losgeht und das Baby auf die Welt will.

Nur 4% der Neugeborenen kommen am errechneten Entbindungstermin zur Welt. Meine Mittlere ist tatsächlich ein Stichtag Baby. Aber die allermeisten kommen entweder früher oder später zur Welt.

Daher möchte ich mit euch besprechen, welche Zeichen euch der Körper sendet, wenn es denn soweit ist. Die meisten Frauen, besonders Erstgebärende oder Zweitgebärende haben jetzt vermehrt Senkwehen. Dann wird der Bauch hart und es kann ganz leicht bis in die Oberschenkel ziehen. Dabei senkt sich der Bauch ab, das heisst das Baby rutscht ins Becken. Das erkennt man auch daran, dass man häufiger zur Toilette muss und schlechter schlafen kann. Gleichzeitig kann man wieder besser atmen und mehr essen, weil Lunge und Magen wieder mehr Platz haben. Ab dem dritten Kind ist dies leider nicht mehr der Fall und die Senkwehen setzen erst zur Geburt ein.

Wenn ihr bemerkt, dass sich euer Bauch so langsam absenkt, kann das ein gutes Anzeichen dafür sein, dass es bald losgeht.

Es kann auch passieren, dass sich der Schleimpfropfen löst. Das muss aber nicht passieren. Der Schleimpfropfen verschliesst die Gebärmutter. Wenn sich bei euch so ein schleimiges Etwas löst, wisst ihr, dass die Geburt maximal noch zwei Wochen entfernt ist.

Achtung, wenn das passiert: Bei vielen geht danach die Geburt innerhalb der nächsten Stunden oder Tage los. Daher unbedingt darauf achten, dass ihr für die Geburt vorbereitet seit und penibel den Kontakt mit Bakterien vermeiden, sollte sich der Schleimpfropfen bei euch gelöst haben.

Oft ist es auch so, dass das Baby kurz vor der Geburt etwas ruhiger wird. Es hört nicht ganz auf sich zu bewegen. Man sagt, es sammelt dann nochmal Kraft für die Geburt. Wenn das Baby ganz aufhört sich zu bewegen, unbedingt sofort ab zum Arzt!

Eine Methode herauszufinden, dass die Geburt bald losgeht ist folgende, wissenschaftlich NICHT bewiesene:
Man sagt, dass die Körpertemperatur einen Tag vor der Geburt um ein Grad sinkt. Wenn das passiert, weiss man angeblich, dass am nächsten Tag die Entbindung sein wird.

Nestbautrieb: Ein paar Stunden vor der Geburt kann es sein, dass sich der sowieso schon vorhandene Nestbautrieb völlig übertreiben zeigt. Ich habe bei meiner Mittleren plötzlich angefangen den ganzen Keller auszuräumen und die Sachen in den Garten zu stellen. Nach einiger Zeit war der Keller komplett leer und alles stand im Garten. Kurz darauf begannen die Wehen.

Wenn ihr also plötzlich beginnt ganz komische Dinge zu tun, die für euch nicht normal sind, könnte das ein Anzeichen sein, dass ihr bald entbindet.

Ein Blasensprung ist in dem Stadium immer ein Anzeichen dafür, dass die Geburt bald losgeht. Dann heisst es: Tasche schnappen und ab ins Krankenhaus.

Das sicherste Anzeichen dafür dass die Geburt bald losgeht sind die Wehen. Ihr braucht auch überhaupt keine Angst haben, dass ihr die Wehen nicht mitbekommt, denn sie tun weh und sind, anders als Senkwehen, regelmäßig und die Abstände zwischen den Wehen werden enger. Daher auf die Uhr schauen, wenn sie losgehen.

Ein guter Test, um herauszufinden, ob es sich um Geburtswehen oder Übungswehen handelt ist, euch eine Wärmflasche auf den Bauch zu legen. Bei einer Übungswehe, entspannt sich der Bauch durch die Wärme der Wärmflasche ziemlich sofort wieder, bei den Geburtswehen werden die Wehen durch die Wärme sogar verstärkt.

Mein Tipp: Ab ins Krankenhaus, sobald die Geburtswehen einsetzen und nicht darauf warten, bis sie alle fünf Minuten sind. Eine Entbindung kann mitunter sehr schnell gehen und daher macht Warten aus meiner Sicht keinen Sinn.

Dann bis vielleicht nächste Woche, man weiss es ja nicht, wann es bei mir losgeht. Ich wünsche euch allen eine super Geburt!

Eure Laila

Geburtsvorbereitung/ leichte Geburt | Tipps für den Alltag

Diesen Hinweis ausblendenHallo ihr Lieben!

Heute möchte ich mit euch darüber reden, wie wir unseren Körper auf eine sanfte Geburt vorbereiten. Damit meine ich nicht, eine Geburt vorzeitig einzuleiten, sondern ein paar Kleinigkeiten zu ändern um dann eine leichte, schnelle, gesunde und wunderschöne Geburt zu haben.

Geburtsvorbereitung Tipp 1: Bleib selbst in Bewegung!
Mein persönlicher Platz eins der besten Methoden, um sich auf eine gesunde Geburt vorzubereiten. Für mich haben sich täglich ausgedehnte Spaziergänge sehr bewährt. Unter ausgedehnt meine ich um die fünf bis sechs Kilometer maximal. Am Besten in Begleitung langsam und moderat gehen.

Damit bereitest Du den Körper während der Schwangerschaft ideal auf die Geburt vor. Denn durch die Bewegung rutscht das Baby tiefer in Dein Becken. Sein Köpfchen drückt damit automatisch auf den Gebärmutterhals, was wiederum Oxytocin freisetzt. Dieses Hormon sorgt unter anderem für eine leichtere Geburt.

Geburtsvorbereitung Tipp 2: Himbeerblättertee.
Den gibt es in gut sortierten Reformhäusern oder in der Apotheke. Himbeerblättertee sorgt dafür, dass sich die Beckenboden Muskulatur und der Muttermund schön entspannen und lockern. Er löst auf keinen Fall plötzliche Wehen aus, keine Sorgen.

Geburtsvorbereitung Tipp 3: Leinsamen und Zimt essen.
Leinsamen sorgen dafür, dass in der Scheide die Schleimproduktion erhöht wird, was sich positiv bei der Geburt auswirkt.
Zimt sorgt dafür, dass die ganzen Beckenorgane besser durchblutet werden. Achte darauf, dass Du nur hochwertigen Zimt zu Dir nimmst, da in günstigem Zimt Schadstoffe enthalten sein könnten, die Deine Leber und Dein Baby belasten könnten.

Geburtsvorbereitung Tipp 4: Fussmassagen genießen
Gute Nachricht für euch! Ab jetzt könnt ihr euch wieder euere Füße massieren lassen. Wir hatten das ja in den letzten Monaten ausgesetzt. Nur zur Sicherheit. Um zu vermeiden, dass versehentlich massierte Triggerpunkte eine vorzeitige Geburt auslösen, zum Beispiel.

Aber so kurz vor der Geburt kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Ganz im Gegenteil, man kann durch gezielte Stimulation bestimmter Druckpunkte dafür sorgen, dass sich die Beckenboden Muskulatur besser entspannt und bei der Geburt alles leichter geht.

Geburtsvorbereitung Tipp 5: Ganz viel Liebe machen!
Jetzt ist die richtige Zeit für häufigen und regelmäßigen Sex mit eurem Partner. Denn im Sperma des Mannes ist das Hormon Prostaglandin enthalten. Das sorgt dafür, dass der Muttermund schön weich und die Geburt schön leicht wird.

Ich hoffe es waren ein paar kleine und sanfte Tricks dabei, die euch in eurer Schwangerschaft helfen.

Ich wünsche uns allen eine leichte Geburt!

Eure Laila

37. SSW | Mein Beauty-Plan vor der Geburt

Hallo ihr Lieben und Herzlich Willkommen in der 37. Schwangerschaftswoche!

Wir sind jetzt nur noch vier Wochen von der Geburt entfernt und damit beginnt die wirklich anstrengende Phase. Der Bauch ist überall im Weg. Wir sind kurzatmig und unbeweglich.

Mein Beauty Plan vor der Geburt

Es sind ja jetzt die letzten Wochen, die Frau Zeit für sich hat ohne Säugling. Daher eignet sich diese Zeit perfekt für ausgedehnte Beauty Behandlungen. Sobald euer Baby auf der Welt ist, werdet ihr nicht mehr dazu kommen, ausgedehnte Behandlungstermine wahrzunehmen.

Ausserdem macht es Sinn jetzt darüber nachzudenken, sehr lange Haare jetzt etwas zu stutzen und Gelnägel abmachen zu lassen.
Sehr lange Haare haben sich für mich als eher störend erwiesen. Sowohl im Alltag als auch in ihrer Pflege. Daher habe ich sie um circa 15 Zentimeter kürzen lassen.

Ausserdem habe ich mich von meinen heiss geliebten Gelnägeln getrennt. Ich empfinde sie schon im normalen Alltag als unfassbar unpraktisch, aber mit Säugling stelle ich sie mir noch hinderlicher vor. Ausserdem ist gemäss entsprechender Studien erwiesen, dass Gelnägel eine Bakterienschleuder hoch drei sind. Selbst nach fünf Minuten Händewaschen sind noch immer Bakterien unter den Nägeln. Und das möchte ich meinem Neugeborenen wirklich nicht antun.

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt für die Pediküre. Erstens kommt ihr vermutlich genauso wie ich sowieso nicht mehr selbst an euer Fußnägel und zweitens ist ein Pediküre Termin wahrzunehmen nahezu unmöglich nach der Geburt eures Babys.

Solltet ihr regelmäßig zum Waxing gehen, ist auch das jetzt so die letzte Möglichkeit einen Termin dafür wahrzunehmen. Wenn das Baby da ist, ist man nicht mehr so eitel und hat ganz einfach gar nicht mehr die Zeit und den Kopf für solche Termine.

Solltet ihr den Termin für eure jährliche Zahnreinigung noch nicht wahrgenommen haben, ist dafür jetzt ebenfalls genau der richtige Zeitpunkt.

Wie ihr seht, sind wir so langsam richtig gut vorbereitet auf die Geburt und auf die Zeit danach.

Ihr Lieben, Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen, bis bald!

Eure Laila

Warum du keine Angst vor der Geburt haben solltest!

Hallo ihr Lieben!

Heute möchten meine beiden Freundinnen und ich euch erklären, warum ihr keine Angst vor der natürlichen Geburt haben braucht. Gerade vor der ersten Geburt erfasst die Panik viele Mütter und Väter. Vielleicht denkst Du, dass Du dem Druck nicht gewachsen bist und die Geburt nicht überstehen wirst. Wenn dem so ist, habe ich gute Neuigkeiten für Dich: Angst vor der Geburt zu haben ist etwas ganz Normales. Bei den meisten beginnt sie spätestens ein paar Wochen vor der Niederkunft.

Wo kommt diese Angst eigentlich her?
Da ist zum einen die Angst vor den Schmerzen. Wir sind es ja heute Dank der modernen Anästhesie und Schmerzmedizin nicht mehr gewöhnt mit Schmerzen umzugehen.

Zum Anderen wird die Angst, dass bei der Geburt etwas passieren kann, von Generation zu Generation weitervererbt. Es kam früher viel häufiger als heute vor, dass die Frauen und Babies im Kindbett gestorben ist. Diese natürliche Urangst ist nach wie vor in unseren Genen verankert.

Diese Dinge können Dir im Kreissaal gegen Deine Angst vor der Geburt helfen

Da ist zum einen die PDA (eine Anästhesie direkt ins Rückenmark), die die Schmerzen des Geburtsaktes mindert, dann gibt es die sogenannte Popo Spritze, da wird einem alles so ein bisschen egal und ganz viele andere Hilfmittel zur Schmerzlinderung.

Wichtig: Du wirst im Kreissaal auf keinen Fall mit Deinen Schmerzen alleine gelassen. Du kannst etwas dagegen tun und das solltest Du auch, wenn Dir danach ist.

Die Medizin hat sich sehr stark weiter entwickelt und es gibt selbst während der Geburt immer noch die Möglichkeit auf einen Kaiserschnitt umzuschwenken, sollte es zu starken Komplikationen kommen.

Aber die meiste Angst haben wir wohl alle vor den Wehen. Ich habe mir im Laufe der letzten drei Geburten angewöhnt, die Wehen als etwas Positives zu sehen. Denn jede Wehe bringt mich meinem Kind näher. Die Eröffnungswehen, die den Muttermund öffnen, die tun wirklich wahnsinnig weh, aber sie sind wichtig, denn der Muttermund muss geöffnet werden. Dagegen sind die Presswehen nahezu eine Erleichterung. Natürlich tun auch sie weh, aber sie pressen eben das Kind raus.

Es ist eher eine Kopfsache. Wenn Du Dir sagst, Wehen tun zwar weh, aber sie sind etwas Nützliches, dann sind sie gleich nicht mehr so schlimm. Der Schmerz ist in dem Moment vorbei, in dem Dein Kind aus Dir draussen ist.

Im Kreissaal bist Du nicht alleine. Es sind Ärzte da und vor allem die Hebammen. Hör auf die Hebammen und Dir kann nichts passieren, denn sie unterstützen Dich am Besten bei der Geburt.

Idealerweise warst Du bei allen Vorsorgeuntersuchungen. Dann weiss das Krankenhaus, wie Dein Kind und Deine Plazenta liegen und jeder weiss was zu tun ist im Kreissaal.

Und ganz wichtig: Am Schluss sind alle Schmerzen vergeben und vergessen, denn Du hälst Dein gesundes Baby im Arm und nur das zählt. Das ist das grösste Glück der Welt und das entschädigt auch für Alles was vorher passiert ist.

Ich wünsche euch allen eine Angst-freie Geburt!

Bis zum nächsten Mal

Eure Laila

36. SSW | Dammriss / Dammschnitt vermeiden

Hallo und herzlich Willkommen in der 36. Schwangerschaftswoche!

Heute muss ich mit euch über das Thema Dammriss/ Dammschnitt sprechen und wie man dem vielleicht ein kleines bisschen vorbeugen kann.

Der Damm ist der Bereich zwischen Scheide und After und ist teil unserer Beckenboden Muskulatur. Der Damm dient dazu den Körper nach unten abzudichten. Er ist sehr dehnbar und sehr flexibel und ideal auf Geburten ausgelegt. Manchmal kann er jedoch bei der Geburt einreissen, zum Beispiel, wenn das Köpfchen des Babys relativ gross ist oder die Geburt sehr schnell geht.

Früher hat der Arzt vorsorgend den Damm während einer Presswehe eingeschnitten. Dieses Vorgehen nennt man Dammschnitt.
Heute weiss man, dass dieser Schnitt relativ schwer verheilt und nur im Notfall gemacht werden muss.

Ein natürlicher Dammriss, das heisst, wenn das Gewebe bei der Geburt von alleine aufreisst, ist viel leichter zu nähen und verheilt in der Regel besser.

Manchmal allerdings ist ein Dammschnitt auch heute noch nötig und zwar wenn man während der Geburt merkt, dass es das Kind aus eigener Kraft heraus nicht schafft den Geburtskanal zu verlassen. Das kann passieren, wenn sein Köpfchen zu gross ist, es eine Frühgeburt ist oder gar eine Steissgeburt.

Keine Sorge, der Dammriss ist eher die Ausnahme bei einer Geburt und nicht die Regel! Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei der Geburt zu keinem Dammriss kommt ist sehr hoch. Und wenn, dann reisst meistens nur die äußere Haut so leicht ein, dass das nicht einmal genäht werden muss.

Du kannst schon während der Schwangerschaft einem Dammriss/ schnitt durch eine Dammmassage vorbeugen. Damit solltest Du ab der 36. Schwangerschaftswoche täglich circa fünf Minuten lang beginnen. Denn wie immer gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Wichtig: Wasche Dir vorab Deine Hände richtig sauber und desinfiziere sie nach der Massage sehr gründlich. Für die Massage verwendest Du am besten natürliches Öl, zum Beispiel Weizenkeimöl. In der Apotheke erhältst Du spezielle Öle für den Dammbereich.

Die Massage kannst Du im Liegen, Hocken oder Stehen durchführen. Dabei den Bereich zwischen Scheide und After massieren. Nicht zu stark und nicht zu nah am After.

Ich wünsche euch alles Liebe

Eure Laila

Wochenbett Haul | für das Wochenbett einkaufen

Hallo ihr Lieben,

heute gehen wir zusammen in den Supermarkt und machen einen riesengrossen Lebensmittel Einkauf. Einen Wochenbett Vorratseinkauf.

Bei unserem gemeinsamen Einkauf heute besorgen wir vor allem haltbare Grundnahrungsmittel, die man praktischerweise zuhause hat und nicht verderblich sind. Damit man, wenn es einmal schnell gehen muss, ganz unkompliziert etwas aus seinen Vorräten zaubern kann. Alle Produkte, die ihr auf Vorrat kauft, sollten mindestens für sechs bis acht Wochen haltbar sein.

Wichtig für alle stillenden Mamis: Achtet bei der Wahl eurer Lebensmittel für das Wochenbett unbedingt darauf, dass sie verträglich sind. Sprich, dass sie auch eurem Baby gut tun. Produkte wie Sauerkraut oder Chilli solltet ihr während der gesamten Stillzeit lieber weglassen.

Wir fangen mit den Tiefkühl Produkten an. Sie sind perfekt während des Wochenbetts, weil sie bei all ihrer Haltbarkeit trotzdem frisch sind.

Auf meiner Einkaufsliste für das Wochenbett stehen folgende Tiefkühl Produkte:

- Obst, insbesondere Beeren: Sie tauen schnell auf und passen perfekt unter Jogurt
- Gemüse: Gewaschen, geschnippelt und im direkten Anschluss schockgefrostet ist Gemüse aus dem Eis mindestens genauso gut wie frisches. Schneller in der Zubereitung ist es allemal.
- Fisch: Egal ob Du Dich für Fischstäbchen oder Lachs entscheidest. Fisch tut Dir und Deinem Baby gerade nach der Schwangerschaft besonders gut.
- Kartoffelprodukte: Pommes oder Röstis gehen immer schnell. Einfach in den Ofen, warten und fertig.
- Pizza: Der Klassiker aus dem Eis darf selbstverständlich nicht fehlen.

Mein Tipp: Macht eure Tiefkühltruhe am Besten randvoll. Das ist einfach perfekt für die Wochenbett Zeit. Ihr seid mit (fast) frischen Lebensmitteln versorgt ohne die ganze damit verbundene Arbeit.

Trockene Vorratsprodukte und Konserven

Hierunter befinden sich eventuell sogar Produkte, die man sonst nie kauft oder isst, wie zum Beispiel Doseneintöpfe. Aber glaubt mir, gerade wenn ihr bereits Kinder habt, ist eine komplett fertige Dosenmahlzeit das einzig Wahre. Eine Dose zu öffnen und den Inhalt zu erwärmen sollten in der Regel fast alle Familienmitglieder alleine hinbekommen.

- Doseneintöpfe: Perfekt als Notmittagessen, wenn man schon etwas grössere Kinder hat, oder fuer sich selbst.
- Trockene Fertigspaghetti mit Soße: Ein Essen aus meiner Kindheit. Geht schnell und schmeckt eigentlich immer.
- Pasta und Reis
- Kartoffelpüree
- Konserven für So?en: zum Beispiel pürierte Tomate für Pasta mit Tomatensoße
- Fertigreis Gerichte: Sehr praktisch, da in maximal 2 Minuten fertig
- Honig, Marmelade, usw. für das Frühstück
- Haltbares Brot
- Knäckebrot
- Schmelzkäse - bis zu vier Monate ohne Kühlung haltbar. Passt perfekt in den TK-Spinat
- Cornflakes
- Haferflocken
- H-Milch, am Besten gleich 10 Packungen oder mehr auf Vorrat
- Knabbereien, wie zum Beispiel Salzbrezeln

Mein TIPP: Nutzt so viel wie möglich den Lieferservice. Immer mehr Supermärkte bieten den praktischen Lieferservice bis vor die Haustüre an. Das spart Zeit, Kraft und Nerven und ist perfekt für das nach Hause transportieren von schweren Sachen.

Ausserdem wichtig für das Wochenbett ist Folgendes

Für Dich:
- Maxibinden - so gross wie ihr nur finden könnt. Die Marke ist völlig egal.
- Meine Empfehlung: Feuchttücher für eure Toilettengänge

Für Dein Baby:
- Newborn Windeln
- Baby Feuchttücher

Ferner solltet ihr den Vorrat an Toilettenartikeln prüfen. Gerade Toilettenpapier und ständig benutzte Reinigungsmittel sollten idealerweise nicht in der Wochenbett Zeit zur Neige gehen.

Toll für das Wochenbett ist ausserdem, wenn ihr die Speisekarte eures Lieblings Lieferservice griffbereit habt.

Damit habt ihr schon einmal einen Notvorrat an Grundnahrungsmitteln für Euch und Eure Familie. Wenn noch etwas fehlt, kannst DU mit Sicherheit Deinen Schatz schnell in den Supermarkt schicken, um es zu besorgen. Falls das nicht geht, ab der zweiten oder dritten Woche nach der Schwangerschaft, wenn es Dir wieder gut geht, kannst Du die Besorgung der frischen Sachen, wie zum Beispiel Jogurt, gleich mit einem kleinen Spaziergang mit dem Baby verbinden, wenn Du willst.

Damit solltet ihr erst einmal auf der sicheren Seite sein.

Alles Liebe,

Eure Laila

35. SSW | Das optimale Gewicht in der Schwangerschaft

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich mit euch über das Thema Gewichtszunahme in der Schwangerschaft reden. Das ist ja doch ein wichtiges Thema. Das Gewicht wird während der Schwangerschaft bei jedem Besuch beim Frauenarzt kontrolliert.

Vorab möchte ich euch raten, euch nicht an mir zu orientieren, da ich wegen der anhaltenden Übelkeit bislang etwas zu wenig zugenommen habe. Daher messt euch bitte auf keinen Fall an meinem Gewicht.

Denkt immer daran: Das Baby nimmt sich, was es braucht, notfalls aus eueren Reserven, wenn es sonst nicht genug Nährstoffe erhält. Daher ist es so enorm wichtig, dass ihr euch ausgewogen und gesund ernährt.

Aus diesem Grund wird in der Schwangerschaft das Blut regelmäßig kontrolliert, um zu schauen, ob alle Nährstoffe ausreichend vorhanden sind.

Das regelmässige Wiegen beim Arzt ist deshalb so wichtig, weil damit festgehalten wird, ob die Gewichtsentwicklung der Mutter optimal verläuft. Nimmt die Mutter zu wenig zu, ernährt sich das Ungeborene zu sehr aus ihren Reserven, was zu Mangelerscheinungen bei Mutter und Kind führen kann. Nimmt die Mutter zu viel zu, kann es zu Schwangerschaftsdiabetes führen. Daher gehört das regelmässige Wiegen der Mutter genauso mit dazu, wie die Kontrolle des Blutes.

Zur Orientierung gibt es eine Art Richtlinie. Daran könnt ihr euch selbst ein bisschen orientieren. Sehr schlanken Frauen wird empfohlen während der gesamten Schwangerschaft bis zu 18 Kilo zuzunehmen. Normalgewichtige Frauen sollten so bis zu 16 Kilo zunehmen und kräftige Frauen bis zu 12 Kilo. Frauen, die bereits mit Übergewicht in die Schwangerschaft gegangen sind, sollten nur 9 Kilo zunehmen.

Solltest Du zu schnell an Gewicht zunehmen, wird der Arzt mit Dir über gesunde Ernährung sprechen, um dem ein bisschen entgegen zu wirken. Wenn man zu wenig zunimmt, wird das Blut öfter kontrolliert. In diesem Fall bekommst Du sehr wahrscheinlich Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. Die werden aber auch empfohlen, wenn man normal zunimmt, aber im Blutbild ein Mangel zu erkennen ist. Dieser Mangel ist bei den meisten Frauen festzustellen, da es wirklich schwer ist sich so zu ernähren, dass das Baby wirklich optimal versorgt ist, ohne dass der Körper der Mutter zu sehr darunter leidet.

Wie setzt sich die Gewichtszunahme zusammen?

Die Gewichtszunahme wird natürlich in der Hauptsache durch das Baby verursacht und nicht durch Zunahme von Körperfett.
Die Durchschnittswerte sind wie folgt:

  • Das Baby wiegt am Ende ungefähr 3500 Gramm
  • Die Gebärmutter circa 1000 Gramm
  • Die Plazenta in etwa 700 Gramm
  • Das Fruchtwasser bringt um die 1300 Gramm auf die Waage
  • Die Brüste werden zusammen um die 600 Gramm schwerer
  • Das Blutvolumen erhöht sich um die 1300 Gramm
  • Das Depotfett erhöht sich um 2000 Gramm
  • Die Gewebeflüssigkeit steigt um 2000 Gramm

Insgesamt steigt das Gewicht der Mutter bis zum Ende der Schwangerschaft um circa 12 bis 13 Kilo. Je nachdem wie gross das Baby ist, muss man das Mehrgewicht noch dazu rechnen. Bei Mehrlings-Schwangerschaften gelten sowieso noch einmal ganz andere Werte.

Das waren Durchschnittswerte bei der Gewichtszunahme unter medizinischen Aspekten. Das Gewicht bei einer Schwangerschaft darf auf keinen Fall irgendeiner Modeerscheinung unterliegen. Diese Durchschnittswerte gelten auch nicht für jede Frau. Eine Frau mit 180 cm Körperlänge hat natürlich ganz andere Werte als eine 155 cm grosse Frau.

Ich hoffe, euch hat der Beitrag gefallen und will an dieser Stelle nochmal betonen: Niemand soll sich verrückt machen lassen wegen des Gewichts während der Schwangerschaft. Dein Arzt weiß Deine Werte viel besser als jeder andere.

Bis zum bald

Eure Laila

Wochenbett Tipps | Das Wochenbett organisieren

Hallo ihr Lieben,

ab heute möchte ich mit euch über das Wochenbett reden. Dieser Beitrag ist der erste einer ganzen Reihe zu diesem Thema, da es relativ umfangreich ist. Das Wochenbett ist kein Bett in dem man liegt, sondern eher eine Begriffsbezeichnung wofür die ersten Wochen nach der Geburt stehen.

Das Wochenbett beginnt mit der Geburt des Kindes. Es gibt das frühe Wochenbett, das geht bis circa 10 Tage nach der Geburt. In der Zeit heilen die Geburtswunden, man fängt mit dem Stillen an, die Gebärmutter bildet sich wieder zurück.

Das späte Wochenbett geht bis sechs bis acht Wochen nach der Geburt. In der Zeit gewöhnt man sich an das Leben mit dem Baby. Die Hormone stellen sich wieder um und man wächst als Familie zusammen.

Wir reden heute darüber, wie man das Wochenbett organisiert. Da diese Zeit so besonders und so zauberhaft ist, sollte man diese Zeit organisiert haben.

Der wichtigste Punkt für die Zeit des Wochenbettes: Achtet darauf, dass ihr nicht alleine seid. Am Besten ist die ersten zehn Tage immer jemand bei euch. Idealerweise euer Partner.

Da ich selbst bei meiner zweiten Geburt im Wochenbett alleine war, weiss ich, dass das nicht gut ist, in der Zeit auf sich alleine gestellt zu sein. Eine Geburt und das darauf folgende Wochenbett ist eine Ausnahmesituation, auch für den Körper. Man ist (noch) seinen Hormonen ausgesetzt, es fehlt Schlaf, der Körper ist noch nicht fit, man kann noch nicht einmal richtig zur Toilette gehen und auch sonst kann man noch nicht so gut reagieren auf Sachen die so passieren.

Die Milch schiesst ein und gerade wenn man noch ein anderes Kind dabei hat und man ist hochgradig sensibel. Für mich war die einmalige Erfahrung, in dieser Zeit alleine zu sein, hoch traumatisch, weshalb ich euch nur eindringlich raten kann euch jemanden für die ersten zwei Wochen nach der Geburt zu organisieren, der immer bei euch ist und euch mit eurem Haushalt, Essen kochen, einkaufen und dem Baby unterstützt. Ausserdem empfehle ich euch, eine Hebamme zu orgenisieren. Das kann man aus dem Krankenhaus heraus machen oder ihr sucht euch noch während der Schwangerschaft eine Hebamme eures Vertrauens.

Den Dienst der Hebamme bezahlt euch die Krankenkasse. In der Regel kommt sie die ersten zehn Tage nach der Geburt täglich für eine knappe halbe Stunde vorbei. Sie schaut das Baby an, sie wiegt es und misst es und kontrolliert den Nabelverlauf, das heisst sie achtet darauf, dass der Nabel des Babys gut verheilt.

Sie kontrolliert bei euch Mamas die Gebärmutter, indem sie sie abtastet, ob sich alles richtig zurückbildet, wie es sein soll.

Mindestens genauso wichtig wie das "Nicht alleine sein" ist das Gegenteil zu vermeiden. Mit anderen Worten: Achte in der Zeit des Wochenbettes darauf, dass sich Besucher nur im rechten Mass und nicht in Massen bei euch zu Hause einfinden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zu viele Leute auf einmal die frisch gebackene Mama emotional an ihre Grenzen führen. Man kann sich das nicht vorstellen, wenn man die Situation nicht kennt und generell eher gesellig ist, aber mein Tipp an euch: Organisiert euren Besuch so, dass er sich abwechselt, anstatt alle auf einmal zu empfangen.

Thema Geschenke: Es ist vollkommen normal, dass eure Besucher etwas für Dich und Dein Baby mitbringen wollen. Keiner möchte mit leeren Händen kommen. In der Regel kommen Besucher gerne mit Blumen und Babykleidung für das Neugeborene vorbei. Das kann unter Umständen bei aller Dankbarkeit und Freude auch etwas unpraktisch werden. Daher mein Tipp an euch: Lasst euch von eurem Besuch lieber mit Eintopf oder Kuchen beschenken, da es euch selbst in dieser Zeit nicht möglich ist eure Gäste zu bewirten. Ich habe dabei die Erfahrung gemacht, dass viele Freunde dieser Bitte dankbar nachkommen und sich dabei nützlicher und hilfreicher fühlen, als mit dem zwanzigsten Strampler Größe 56 in weiss in der Hand ;-).

Thema Lebensmittel: Legt euch unbedingt bereits vor der Geburt einen Vorrat an. Mindestens für die Zeit des frühen Wochenbetts, da es für euch in dieser Zeit sehr umständlich und anstrengend ist, wegen jeder Kleinigkeit zum Supermarkt laufen zu müssen.

Sofern ihr bereits Kinder habt, ist es wichtig, dass ihr jemanden für deren Alltag nach der Schwangerschaft organisiert. Wer bringt sie in die Schule? Wer holt sie ab? Denkt immer daran: Ihr Mamas werdet in erster Linie von eurem Neugeborenen gebraucht.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Bis bald.

Eure Laila

34. SSW | Baby in die richtige Geburtslage bringen

Hallo ihr Lieben und Herzlich Willkommen in der 34. Schwangerschaftswoche!

Die meisten Babies fangen an sich zwischen der 30. und der 32. Woche in die Geburtslage zu drehen. Das heisst Kopf nach unten und die Füße nach oben. In dieser Zeit haben die Babies in der Regel noch genug Platz um sich zu drehen.

Bis zur 36. Schwangerschaftswoche haben sich circa 90% aller Babies schon in die Kopf nach unten Position begeben. Es gibt aber ein paar Babies, die sich nicht rechtzeitig von selbst in die richtige Geburtsposition drehen und mit dem Kopf oben bleiben und deren Füße Richtung Geburtskanal zeigen. Man spricht dann von einer Beckenendlage. Diese Position zieht in der Regel einen Kaiserschnitt mit sich um schwerwiegende Komplikationen bei der Geburt zu vermeiden.

Ich zeige euch heute, wie ihr das Baby während der Schwangerschaft beeinflussen könnt, dass es sich schoen nach unten dreht. Denn idealerweise positionieren sich alle Babies zum Ende der Schwangerschaft mit dem Kopf nach unten und wir haben alle eine super Geburt.

Wir machen zusammen kleine Übungen, die wir im Laufe der letzten Schwangerschaftswochen immer wieder zwischendurch Mal machen können. Die sind bequem für uns und das Baby kann sich ein bisschen zurecht schaukeln und den Weg mit dem Kopf nach unten ein kleines bisschen leichter finden. Es gibt jedoch keine Garantie, dass die folgenden Übungen zum gewünschten Erfolg führen, aber sie können auf keinen Fall schaden, denn sie machen ein bisschen Platz in der Gebärmutter, wo es jetzt schon recht eng geworden ist für das Baby.

Erste Übung - Das Sitzen auf einem Petziball
Das Sitzen auf einem Petziball kann das Baby auf jeden Fall dazu animieren sich richtig herum zu drehen. Dabei ist nur wichtig, dass die Knie tiefer sind als das Becken. Am besten mit aufrechtem Rücken ein bisschen locker herum schaukeln. Wichtig ist, dass ihr keinen Rundrücken macht.

Zweite Übung - Der Vierfüßlerstand
Dafür geht ihr auf dem Boden auf die Knie und stützt euch vorn über gebeugt auf eure Hände auf. Achtet dabei darauf, dass eure Schultern über den Händen und euer Becken über euren Knien sind. Lasst euren Bauch locker hängen und macht zwischendurch immer wieder einmal einen leichten Rundrücken.
Dadurch hat das Baby viel leichter die Möglichkeit sich herum zu drehen.

Dritte Übung - Die indische Brücke
Dafür legt ihr euch auf den Rücken und stellt eure Füße auf dem Boden. Dabei winkelt ihr die Knie an und legt die Arme neben euren Körper. Jetzt hebt ihr euer Becken und verbleibt einfach in dieser Stellung.

Diese Übung ist zugegeben etwas doof und unangenehm, aber sie soll dem Baby sehr gut dabei helfen, sich herum zudrehen. Es wird empfohlen, sie zweimal täglich jeweils fünfzehn Minuten zu machen. Wem das zu viel ist, rate ich, sie nur ein paar Minuten zu machen. Wie bei allen Sachen in der Schwangerschaft, die zu unangenehm sind, gilt auch hier: Man muss nicht über sich hinaus wachsen. Man sollte immer nach seinem Gefühl gehen und nicht an seine absoluten Grenzen. In erster Linie steht immer das was Deinem Körper gut tut und nicht das was manche glauben, was dann zu Erfolgen führen könnte. Immer lieber auf Nummer sicher gehen und auf den eigenen Körper hören.

Eure Laila