Zeitmanagement mit Kindern

Zunächst möchte ich erklären, dass die Situation in den meisten deutschen Haushalten folgendermaßen aussieht. Eine Frau ist mit einem oder mehreren Kindern zuhause, entweder weil sie alleinerziehend ist, oder weil der Partner tagsüber arbeiten ist. Diese Situation ist schwer, sie existiert allerdings erst seit ein paar Jahrzehnten. Denn früher war es ganz normal, dass mehrere Generationen zusammen gewohnt haben. Da war immer eine Oma, ein Opa oder eine Tante da, man hat sich einfach gegenseitig unterstützt.

Heute sieht das anders aus, da lastet die komplette Organisation meistens auf einer einzigen Frau. Da ich in den letzten 12 Jahren des Mamaseins einige Erfahrungen gesammelt habe, möchte ich euch hier ein paar Tipps geben.

Ganz kurz zu mir

Ich habe verschiedene Phasen der Kindererziehung durchlaufen. Beim ersten Kind war der Partner damals viel arbeiten und ich war tagsüber mit dem Baby allein zuhause. Dann gab es die Phase in der ich alleinerziehend mit 2 Kindern (ein Baby) war. In der Zeit hatte ich keine Haushaltshilfe und niemanden, der mir bei den Kindern geholfen hat. Das war eine Phase, in der ich viel zum Thema Zeitmanagement gelernt habe. Und dann gibt es noch die Phase in der ich jetzt lebe, mit 3 Kindern und einem Partner, der viel arbeitet. Ich bin tagsüber mit den Kindern allein zuhause, habe jedoch jemanden, der mir im Haushalt hilft und jemanden, der mit bei den Kindern zur Hand geht. Beruflich bin ich ja als Schauspielerin eher selten gebucht (leider) und deshalb viel Zeit für die Kinder. In Jahre 2012 sah das jedoch anders aus, da habe ich viel gearbeitet, war bei „Verbotene Liebe“ und an 2 Theatern engagiert. In dieser Zeit habe ich die Erfahrung gemacht, wie es ist einen stressigen Berufsalltag und die Kinder unter einen Hut zu bekommen.

Früh aufstehen

Auch wenn es schwer fällt, man muss mindestens eine Stunde vor den Kindern aufstehen. In dieser Zeit muss man sich selbst fertig machen, die Snackboxen vorbereiten, die Kleidung rauslegen und das Frühstück machen. Macht man all diese Sachen wenn die Kinder wach sind, wird es ein stressiger Morgen. Die Kinder bekommen den Stress ab und man ist schlecht gelaunt.

Mütterallianzen

Diese können sich auf ganz verschiedene Bereiche positiv auswirken. Mütter können sich nämlich prima gegenseitig unterstützen und sogar die Aufgaben teilen und sich damit das Leben leichter machen. Beispielsweise ist jede Mutter mal dran die Kinder in die Schule zu bringen oder abzuholen. Oder jede Mutter ist mal dran am Nachmittag alle Kinder bei sich zu sammeln damit die andern Mütter die Gelegenheit für Erledigungen haben. Oder jede Mutter ist mal dran die Kinder in den Sportverein oder zum Geburtstag zu bringen. Was auch noch ganz gut klappt, wenn in der Schule Kuchen benötigt wird kann man sich auch abwechseln indem die jeweilige Mutter, die ja eh schon Teig anrührt einfach einen zweiten Kuchen backt.

Ein Beispiel noch von mir. Als mein Sohn noch ein Baby war, gab es eine Mutter, die ganz in meiner Nähe gewohnt hat. Sie ist jeden Morgen mit Ihrem Baby zu mir gekommen, im Schlafanzug, wir haben uns dann beim Duschen abgewechselt oder eine ist einkaufen gegangen und die andere hat dann jeweils auf die Babys aufgepasst.

Nichts aufschieben

Es ist natürlich verlockend, sich aufs Sofa zu legen sobald die Kinder morgens aus dem Haus sind. Es ist jedoch wirklich besser die Dinge nicht aufzuschieben. Man sollte die Dinge im Haushalt erledigen, einkaufen gehen oder das Abendessen vorkochen. Wenn alles erledigt ist, bleibt hoffentlich noch genug Zeit um sich auszuruhen.

Kleidung auf Vorrat

Egal wie viele Kinder man hat, eines ist sicher, sie wachsen und das schnell. Ich habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass mein Sohn plötzlich über Nacht größere Füße hatte oder die Hosen plötzlich nicht mehr zu gehen. Deshalb habe ich mit angewöhnt für jedes Kind alles schon in der nächsten Größe auf Vorrat zu haben. Kaufen muss man die Kleidung ohnehin irgendwann.

Kindergeburtstage

Damit meine ich nicht die der eigenen Kinder, sondern die von Freunden und Schulkameraden. Teilweise gibt es Monate, da flattert jeden Tag eine Einladung ins Haus. Um diesem Stress schnell ein Geschenk zu brauchen aus dem Weg zu gehen, habe ich immer kleine Geschenke für Jungs und Mädchen für die unterschiedlichen Altersstufen auf Vorrat da. Ist ein Kind spontan auf einem Geburtstag eingeladen, nehme ich einfach ein Geschenk aus meiner Schublade im Schlafzimmer und spare mir den Stress.

Abendessen

Leider koche ich persönlich relativ ungern, aber ich habe den Anspruch, das meine Kinde immer ausgewogen und gesund essen. Deswegen versuche ich Sachen zu kochen, die einfach und schnell zu machen sind und dazu noch schmecken und gesund sind. Meine Tiefkühltruhe ist deshalb mein Lebensretter. Die ist immer randvoll mit Dingen wir Fischstäbchen & Spinat, Hühnerfrikassee, Gemüsegerichten oder vorgekochten Speisen. Man kann so einfach frische und gesunde Gerichte zaubern und ist in ein paar Minuten fertig.

Kinder packen mit an

Für mich ist es wichtig, dass die Kinder nach dem Essen ihr Geschirr abräumen, den Tisch aufräumen und das Geschirr in den Geschirrspüler räumen. Dazu zählen auch Sachen wir Schuhe wegstellen und Klamotten wegräumen, so kann im Haushalt Chaos vermieden werden. Ich lasse die Kinder auch kleine Dinge erledigen, wie zum Beispiel die Zimmer in Ordnung halten.

Hobbys

Da Kinder des Öfteren ein oder mehrere Hobby haben, können das bei mehreren Kindern echt viele Hobbys werden. Da man seine Kinder ja hinbringen und auch wieder holen muss, benötigt man viel Zeit für die Hobbys seiner Kinder. Ich hab mich deshalb dazu entschlossen meinen Kindern nur noch Hobby in der Nähe zu erlauben, ganz einfach weil es zum Teil mit sehr weiten Anfahrtswegen und auch mit sehr viel Umständen verbunden ist, wenn sich die Hobbys nicht mit unserem Familienrytmus verbinden lassen. Es gibt genug Sachen in der Nähe, wo sich sicherlich etwas finden lässt.

No Mamatainment

Wahrscheinlich stehe ich mit diesem Punkt allein in weiter Flur, jedoch habe ich im Laufe der Jahre herausgefunden, dass ich meine Kinder nicht bespaßen möchte. Ich bin die Mama, ich bin da aber ich setzte mich nicht mit ihnen hin und bespiele sie stundenlang. Während meine Kinder spielen mache ich andere Dinge im Haus, die wichtig sind und erledigt werden müssen. So kommt es, dass die Kinder vielleicht mal Langeweile haben, vielleicht mal rumnölen oder vielleicht auch mal alleine sich selbst beschäftigen müssen. In der Zeit können Sie ein Bild malen oder etwas basteln, denn ich bin nicht die Entertainerin.

Früh ins Bett

Für mich ganz wichtig, aber auch für die Kinder ganz wichtig ist die Tatsache, dass ich sie abends früh ins Bett bringe. Den Großen natürlich nicht, der ist alt genug. Aber die beiden Mädchen (7+3) bringe ich zwischen 18:30h und 19h ins Bett. Das klingt im ersten Moment vielleicht sehr früh, ich jedoch habe herausgefunden, dass das für die Kinder die richtige Zeit ist, schon allein weil sie morgens von alleine wach werden und so nicht übermüdet uns schlechtgelaunt in die Schule oder den Kindergarten müssen. Ein weiterer Grund ist, dass ich diese Zeit am Abend einfach brauche. Ich habe den ganzen Tag den Trubel und abends brauche ich die Zeit um abzuschalten und mich um mich zu kümmern und um die Sachen die mich als Frau und uns als Familie ausmachen.

Sicherlich hat jede Familie ihren eigenen Weg, den sie gehen möchte aber vielleicht ist ja der ein oder andre Tipp dabei.

Ersttrimesterscreening

Ich bin jetzt ganz frisch in der 13 Schwangerschaftswoche und morgen steht für mich das Ersttrimesterscreening an. So toll diese ganzen prenatalen Untersuchungen auch sind, sie können Ergebnisse liefern, die den weitern Verlauf der Schwangerschaft beeinflussen können. Ich finde, man sollte auf jeden Fall aufgeklärt in diese Untersuchungen gehen. Ich freue mich auf die Untersuchung, gehe aber auch mit gemischten Gefühlen dort hin.

Was ist das für eine Untersuchung?

Für alle, die es noch nicht wissen, das sogenannte Ersttrimesterscreening ist eine hochauflösende Ultraschalluntersuchung, die für gewöhnlich zwischen der vollendeten 11. und der 13. Schwangerschaftswoche freiwillig durchgeführt wird. Es können eventuelle Auffälligkeiten beim Fötus festgestellt werden, die Hinweise auf Gendefekte geben können. Durch sogenannte Softmarker können Wahrscheinlichkeiten errechnet werden, ob das Baby eventuell an einem Gendefekt leidet, zuverlässige Ergebnisse liefert dieses Screening jedoch nicht.

Was kommt bei dem Screening außerdem raus?

In erster Linie geht es natürlich darum, eventuelle Auffälligkeiten festzustellen. Aber was ganz spannend ist, bei dieser Untersuchung besteht zum ersten mal, die Möglichkeit das Geschlecht des Babys zu erfahren. Bei mir konnte man leider noch nichts erkennen konnte. Das Baby sollte sich natürlich auch gut präsentieren, denn sonst nützen die besten Geräte nichts. Ich werde mich wohl noch ein bisschen gedulden müssen. Für alle Neugierigen, freut euch drauf! Was auch noch ganz schön ist, bei dieser Untersuchung sieht man einmal ganz genau das Baby und sogar das kleine Gesicht und wenn man Glück hat, gibt es auch noch tolle 3D Aufnahmen zum mitnehmen.

Pro & Contra

Ich möchte den Frauen auf jeden Fall Mut machen, sich nicht wuschig machen zu lassen und was Manu und Flavia zu diesem Thema zu sagen haben, könnt ihr euch im Video ansehen.

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen! So geht’s!

Entstehung von Schwangerschaftsstreifen

Eines vorneweg: Schwangerschaftsstreifen entstehen, wenn sich die Haut zu schnell ausdehnt, nicht genügend Zeit hat um in Ruhe mitwachsen zu können und darauf hin die untere Schicht des Bindegewebes reißt. Häufig passiert das natürlich in der Schwangerschaft aber auch im Wachstum, bei jungen Menschen oder beispielsweise bei rasanter Gewichtszunahme. Ob man zu Schwangerschaftsstreifen oder besser gesagt Dehungsstreifen neigt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Da wäre zum einen die Genetik, einige Frauen brauchen gar nichts tun und bekommen erst gar keine Schwangerschaftsstreifen. Zum anderen wäre da noch das Alter, junge Frauen neigen eher zu Schwangerschaftsstreifen, da je älter man wird, das Collagen im Bindegewebe nachlässt, die Haut nicht mehr so straff ist und diese dadurch einfach nicht so schnell reißt. Ein weiterer Faktor ist die wievielte Schwangerschaft es ist. Es kann allerdings auch sein, dass bei der ersten Schwangerschaft, im wahrsten Sinne des Wortes alles glatt gelaufen ist, es bei der zweiten oder dritten (oder wie bei mir bei der vierten?!) zu Schwangerschaftsstreifen kommen kann. Der Grund dafür ist die Vorbelastung des Bindegewebes.

Da man es jedoch vorher nicht weiß, sollte man in jedem Fall vorbeugen.

Vorbeugung

Der richtige Zeitpunkt um mit der Vorbeugung zu beginnen ist genau jetzt. Sprich im dritten Monat. Die Übungen können bis 4 Wochen vor der Geburt gemacht werden. Achtung: gerade die Zupfmassagen können, kurz vor dem ET, Wehen auslösen. In dieser langen Periode, bis kurz vor Termin, kann man also jeden Tag die Übungen durchführen. In meiner ersten Schwangerschaft habe ich die Übungen aus sämtlichen Büchern und Ratgebern zusammen getragen und sowohl in der ersten, zweiten als auch in der dritten Schwangerschaft durchgeführt. So bin ich durch alle Schwangerschaften gekommen - ohne Dehnungsstreifen zu bekommen.

Tipps & Tricks

    • EINCREMEN
      Jeden Tag (morgens und abends) Bauch, Beine und Po eincremen, denn das sind die Stellen, an denen man am meisten an Umfang zulegen wird. Achtung es sollten keine Anti-Aging oder Anti-Cellulite Cremes sein, denn die Haut soll nicht gestrafft werden, sondern vielmehr mit Feuchtigkeit versorgt werden. Am besten eignet sich dafür eine ganz normale Bodylotion.
    • ZUPFMASSAGE
      dafür verwendet im besten Falle ein natürliches Öl wie Argan- Walnuss- oder Mandelöl. Ihr müsst es auf jeden Fall gut riechen können. Ich nutze Arganöl. Das hat wahrscheinlich mit meinen marokkanischen Wurzeln zu tun. Marokkanische Frauen schwören auf die Kraft des Arganöls. Das Öl wird einfach zwischen den Händen verrieben und in den Bauch einmassiert, gerne auch leicht an der Haut ziehen. Das Ganze kann man ruhig 2-3 Minuten lang machen. Wichtig: Am Ende nicht abduschen sondern einwirken lassen.
    • STRECKÜBUNGEN
      Diese Übungen sind eine Mischung aus Yoga und Gymnastik und sie dienen der Dehnung der Haut, der Streckung des Körpers und damit verbunden einer besseren Durchblutung. Wichtig: Jede Dehnung in etwa 20 Sekunden halten!
    • ERNÄHRUNG
      man sollte sich die Schwangerschaft über ja ohnehin gesund ernähren. Vitamin C, A und E sorgen dafür noch zusätzlich für eine elastische Haut.
    • KALT DUSCHEN
      oder besser gesagt Wechselduschen. Denn auch das sorgt für eine bessere Durchblutung. Achtung: gerade in der Schwangerschaft ist das besonders schwer. Ich bin finde es total schwer kalt zu duschen und gerade jetzt bin ich besonders empfindlich gegenüber unangenehmen Dingen.
    • NICHT KRATZEN
      Wahrscheinlich wird auf kurz oder lang der Bauch anfangen zu jucken. Jetzt gilt, ja nicht kratzen!!! Das kann nämlich die Hautschichten verletzten und Risse können entstehen. Tipp: wenn es zu schlimm wird, lieber eincremen oder mit Öl massieren.

Das ist alles kein Hexenwerk, es dauert weder lang noch ist es sonderlich schwer, kompliziert oder anstrengend. Es lässt sich ganz einfach in die tägliche Routine integrieren und kann so effektiv Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Gemeinsam werden wir kugelrund!

Schnell schwanger werden | Tipps & Tricks

Heute geht es um die Frage aller Fragen. Wie werde ich schnell schwanger?

Dass nicht jede Frau sofort schwanger wird, wenn Sie sich das wünscht, davon haben wir allee schon gehört. Aber was ist alles zu beachten, wenn man sich ein Baby wünscht? Kommen wir erst mal zu den Fakten: pro Monatszyklus einer Frau, liegt die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden bei 15 - 20%. Somit wird der Kinderwunsch bei 50% der Paare innerhalb von 3 Monaten, bei 75% der Paare innerhalb von 6 Monaten und bei 90% der Paare innerhalb von einem Jahr erfüllt. Durchschnittlich dauert es übrigens 4 Monate bis eine ganz durchschnittliche Frau schwanger wird.

4 spannende Tage

Rund um den Eisprung herum solltet Ihr Sex haben, denn die Eizelle der Frau ist nach dem Eisprung ca. 12 -24 Stunden befruchtungsfähig und ein Spermium kann 3-5 Tage überleben. Daraus ergibt sich eine Zeitspanne von ungefähr 4 Tagen. Aber wann ist der Eisprung überhaupt und wie merke ich den? Da gibt es mehrere Methoden. Zuerst wären da die unzähligen Eisprungrechner im Internet, allerdings kann ich davon nur abraten, denn ein Eisprungrechner gibt lediglich den durchschnittlichen Eisprungtag an. Da wir keine Maschinen sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Rechner daneben liegt leider relativ hoch. Der Eisprung findet zwischen Tag 8 und Tag 18 des Zyklus statt und das Wichtigste, was es rauszufinden gilt, ist: Wann ist der eigene Eisprung? Ansonsten verschwendet man echt Monat für Monat damit, zu glauben, dass man beispielsweise an Tag 14 schwanger werden könnte.

Bestimmung des Eisprungs

1. Mittelschmerz

Einige Frauen merken tatsächlich ihren Eisprung, zum Beispiel an einem ziehen des rechten oder linken Eierstocks, immer dann wenn dieser eine Eizelle freigibt. Das ist der sogenannte Mittelschmerz.

2. Temperaturmessung

Dafür ist es notwendig jeden Morgen, nach dem Aufstehen, seine Temperatur zu messen. Um den Eisprung herum, steigt die Temperatur um ein halbes Grad an. Ich persönlich finde es allerdings sehr mühsam jeden Morgen die Temperatur zu messen, es reicht eine leichte Erkältung aus oder eine andere Uhrzeit und schwupps, ist das Ergebnis verfälscht und der Monat wieder verschenkt.

3. Ovulationstest

Man kann sich auch in der Apotheke sogenannte Ovulationstests kaufen und jeden Tag auf einen Teststreifen pinkeln. Dieser Test sagt einem dann, ob man gerade einen Eisprung hat oder nicht. Ich finde diese Methode jedoch relativ teuer und auch echt zeitaufwendig. Gerade bei Paaren, die es schon länger versuchen, kann das ganz schön ins Gels gehen.

4. Zervixschleim

Okay, zugegeben, dass klingt jetzt etwas komisch und ekelig, aber meiner Meinung dach die beste Methode, die fruchtbaren Tage zu bestimmen. Der Zervixschleim (Zervix ist übrigens der Gebährmutterhals) verändert sich im Laufe des Zyklus. Er ist an unfruchtbaren Tagen weiß, dickflüssig, undurchsichtig oder auch klumpig. Das ist ein Scheidenmilieu in dem sich die Spermien schlecht fortbewegen können und auch nicht besonders lang überleben. An den fruchtbaren Tagen jedoch ist er glasklar und „spinnbar“, fast wie rohes Eiweis. Man erkennt es daran, dass man mit dem Schleim zwischen den fingern Fäden ziehen kann. Dann weißt man, dass man seine fruchtbaren Tage hat.

Tipps

5. Folsäure

Folsäure einnehmen! Folsäure ist ein B-Vitamin welches an den Zellteilungs- und Zellwachstumsprozessen unmittelbar beteiligt ist. Es wird deshalb besonders benötigt wenn man schwanger werden will oder sogar schon schwanger ist. Folsäure bekommt man in jeder Apotheke.

6. Pflanzliche Mittel

- Arnika soll die Keimdrüsen und den Eisprung anregen
- Granatapfelsamen: diese sollen eine östrogenartige Wirkung haben, denn in dem Samenmantel befindet sich eine Substanz, die identisch mit dem Östrogen der weiblichen Eierstöcke sein soll
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7. Dinge die selbstverständlich sein sollten

- Gesunde Ernährung: damit der Körper mit allen wichtigen Vitaminen, Spurenelementen, Proteinen und essenziellen Fettsäuren versorgt ist
- Verzicht auf Alkohol und Nikotin
- Viel Bewegung: damit alle Zellen ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden

8. Tipps für den Mann:

- ebenfalls auf Alkohol und Nikotin verzichten, da es die Fruchtbarkeit hemmt
- an dem Tag der geplanten Zeugung nicht in die Sauna, Spermien mögen es nicht heiß (klingt komisch, ich weiß) aber Spermien können tatsächlich schon die 37 Grad Körpertemperatur nicht ab, deswegen werden sie ja auch im Hoden außerhalb des Körpers gebildet
- nur jeden Zweiten Tag in die Laken, denn die Qualität, also die Anzahl der Spermien ist höher, als wenn man es jeden Tag probiert

Ich hoffe, ihr könnt den ein oder anderen Tipp, auf dem Weg zu eurem Wunschbaby mitnehmen. Ich von meiner Seite aus, drücke euch ganz fest die Daumen, dass es schnell passiert und ihr schon bald euren Wonneproppen in den Armen halten könnt.

Gemeinsam werden wir kugelrund.

Daran erkennst du, dass du schwanger bist

Erst mal etwas Fachchinesisch: medizinisch gesehen, dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen. Allerdings ist man die ersten zwei Wochen nicht wirklich schwanger. Das ist die Zeit, in der sich in deinen Eierstöcken Eibläschen bilden, diese aufplatzen und auf die Befruchtung warten. Wird eine Eizelle befruchtet, wandert sie die nächsten 5-6 Tage die Eileiter entlang um sich dann in der Gebärmutter einzunisten. Dann bist du schwanger. Nachweisen kann man es jedoch noch nicht da der Beta-hCG Wert dafür noch zu niedrig ist. Ein Test, der reagiert ja auf dieses Schwangerschaftshormon im Urin, würde leider noch nicht anschlagen. Dieser schlägt in der Regel erst ab dem Ausbleiben der Periode an.

Aber was ist mit dieser einen Woche vor Ausbleiben der Regel? Da wird es ja so richtig spannend, denn mit deinem Körper passiert schon jetzt jede Menge.

Hier ein paar Tipps und Tricks, wie du es schon vorher rausfinden kannst, wenn du nur gut genug auf dich hörst.

  1. Müdigkeit: du bist müder als sonst, willst dich sogar untertags mal hinlegen, obwohl das gar nicht deine Art ist? Das könnte ein erstes Zeichen einer Schwangerschaft sein, denn die Hormone spielen verrückt und richten ein regelrechtes Chaos in deinem Körper an. Dieses Feuerwerk will erst mal verarbeitet sein.
  2. Gerüche: dein Lieblingsparfüm stinkt plötzlich, bei dem Geruch deines geliebten Kaffees bist du weg? Ich zum Beispiel liebe Lilien, bin ich jedoch schwanger, müssen sie leider den Raum verlassen. 😀
  3. Genussmittel: Du wirst plötzlich allergisch gegen Zigaretten-Geruch oder Alkohol? (im Übrigen ist das jetzt der Zeitpunkt an dem du beides lassen solltest)
  4. Pipi: Wo bitte ist das nächste Klo? Du musst plötzlich häufiger auf die Toilette? Das kann auch ein Zeichen einer Schwangerschaft sein, denn jetzt entspannt sich dein kompletter Beckenboden.
  5. Temperatur: Wenn du zu den Frauen gehörst, die ihre Temperatur messen, wirst du feststellen, dass deine Basaltemperatur um 0,5 Grad erhöht ist. Normalerweise steigt seine Temperatur zum Eisprung an und fällt dann wieder ab. Bist du jedoch schwanger, bleibt sie oben.
  6. Brüste: Deine Brüste spannen und fühlen sich anders an als sonst? Die Brustwarzen werden plötzlich dunkler? Das kann auch ein Zeichen sein, also nicht wundern.
  7. Zu enge Klamotten: Deine Lieblingsjeans klemmt, das Shirt nervt? Obwohl du noch nicht zugenommen hast, kann es sein, dass deine dir Klamotten plötzlich unbequem werden.
  8. Emotionen: Das süße Kätzchen in dem Video rührt dich zu Tränen oder du erträgst keine Streits mehr? Wenn du also grundlos anfängst zu weinen, könnte auch das, ein Zeichen sein.
  9. Du bleibst schön: Der wichtigste Punkt! Du bleibst nach dem Eisprung schön. Man ist nämlich unterschiedlich schön während des Zyklus. Wer kennt es nicht? Um den Eisprung wirken wir besonders attraktiv und vor und während der Periode eher picklig. Bleibst du nach dem Eisprung jedoch wunderschön, bist du eventuell schwanger.

Heißhunger-Attacken oder Übelkeit treten meistens erst nach Ausbleiben der Periode ein. Selbst wenn du keines dieser Anzeichen hast, kannst du trotzdem schwanger sein. Grundsätzlich sind diese Anzeichen natürlich keine Garantie, dass du schwanger bist. ABER sollten sich diese Anzeichen häufen, kann es durchaus möglich sein, dass du ein kleines süßes Geheimnis in dir trägst. Ganz sicher kannst du allerdings erst am Ende der 4. Woche sein, wenn du einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hältst.

Am besten holst du dir dafür einen Schwangerschaftsfrühtest aus der Apotheke. Marke und Preis sind dabei total egal. Lass Dich dazu einfach beraten.

Ich bin für Euch da.

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Diese Dinge muss ich ab jetzt ändern…

Ihr Lieben, zunächst einmal eine Schwangerschaft ist keine Krankheit und wir dürfen natürlich unser Leben, bis auf einige kleine Einschränkungen, so weiterleben wie gewohnt. Allerdings gilt es in einigen Bereichen ab sofort etwas mehr auf die Gesundheit von dir und deinem Baby zu achten. Welche Dinge das sind, dass erkläre ich euch heute in meinem neuen Video. Es geht um die Umstellung der Ernährung (Ja so schwer es mir auch fällt, mein geliebtes Sushi ist ab sofort tabu) Denn es gibt Lebensmittel in denen können Schadstoffe wie: Pflanzenschutzmittel, Gifte, Salmonellen, Lysterien und die gefährlichen Toxoplasmose-Erreger sein.
Es geht um den Verzicht von Alkohol (null Toleranz)
und Nikotin ( Achtung: man nimmt auch passiv Nikotin auf)
Aber es geht auch um Dinge wie die Müdigkeit ernst zu nehmen, sich ab und zu Pausen zu gönnen.
Eventuell auf Nahrungsergänzung (Vitamin D, Folsäure, Jod) zurück zu greifen, Zähnhygiene (Termin beim Zahnarzt ausmachen), über Sport (übertreibe es nicht) und den Arbeitsschutz, denn vieles darfst du jetzt im Beruf nicht mehr. Viel Spaß beim schauen, eure Laila

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