Warum du keine Angst vor der Geburt haben solltest!

Hallo ihr Lieben!

Heute möchten meine beiden Freundinnen und ich euch erklären, warum ihr keine Angst vor der natürlichen Geburt haben braucht. Gerade vor der ersten Geburt erfasst die Panik viele Mütter und Väter. Vielleicht denkst Du, dass Du dem Druck nicht gewachsen bist und die Geburt nicht überstehen wirst. Wenn dem so ist, habe ich gute Neuigkeiten für Dich: Angst vor der Geburt zu haben ist etwas ganz Normales. Bei den meisten beginnt sie spätestens ein paar Wochen vor der Niederkunft.

Wo kommt diese Angst eigentlich her?
Da ist zum einen die Angst vor den Schmerzen. Wir sind es ja heute Dank der modernen Anästhesie und Schmerzmedizin nicht mehr gewöhnt mit Schmerzen umzugehen.

Zum Anderen wird die Angst, dass bei der Geburt etwas passieren kann, von Generation zu Generation weitervererbt. Es kam früher viel häufiger als heute vor, dass die Frauen und Babies im Kindbett gestorben ist. Diese natürliche Urangst ist nach wie vor in unseren Genen verankert.

Diese Dinge können Dir im Kreissaal gegen Deine Angst vor der Geburt helfen

Da ist zum einen die PDA (eine Anästhesie direkt ins Rückenmark), die die Schmerzen des Geburtsaktes mindert, dann gibt es die sogenannte Popo Spritze, da wird einem alles so ein bisschen egal und ganz viele andere Hilfmittel zur Schmerzlinderung.

Wichtig: Du wirst im Kreissaal auf keinen Fall mit Deinen Schmerzen alleine gelassen. Du kannst etwas dagegen tun und das solltest Du auch, wenn Dir danach ist.

Die Medizin hat sich sehr stark weiter entwickelt und es gibt selbst während der Geburt immer noch die Möglichkeit auf einen Kaiserschnitt umzuschwenken, sollte es zu starken Komplikationen kommen.

Aber die meiste Angst haben wir wohl alle vor den Wehen. Ich habe mir im Laufe der letzten drei Geburten angewöhnt, die Wehen als etwas Positives zu sehen. Denn jede Wehe bringt mich meinem Kind näher. Die Eröffnungswehen, die den Muttermund öffnen, die tun wirklich wahnsinnig weh, aber sie sind wichtig, denn der Muttermund muss geöffnet werden. Dagegen sind die Presswehen nahezu eine Erleichterung. Natürlich tun auch sie weh, aber sie pressen eben das Kind raus.

Es ist eher eine Kopfsache. Wenn Du Dir sagst, Wehen tun zwar weh, aber sie sind etwas Nützliches, dann sind sie gleich nicht mehr so schlimm. Der Schmerz ist in dem Moment vorbei, in dem Dein Kind aus Dir draussen ist.

Im Kreissaal bist Du nicht alleine. Es sind Ärzte da und vor allem die Hebammen. Hör auf die Hebammen und Dir kann nichts passieren, denn sie unterstützen Dich am Besten bei der Geburt.

Idealerweise warst Du bei allen Vorsorgeuntersuchungen. Dann weiss das Krankenhaus, wie Dein Kind und Deine Plazenta liegen und jeder weiss was zu tun ist im Kreissaal.

Und ganz wichtig: Am Schluss sind alle Schmerzen vergeben und vergessen, denn Du hälst Dein gesundes Baby im Arm und nur das zählt. Das ist das grösste Glück der Welt und das entschädigt auch für Alles was vorher passiert ist.

Ich wünsche euch allen eine Angst-freie Geburt!

Bis zum nächsten Mal

Eure Laila