34. SSW | Baby in die richtige Geburtslage bringen

Hallo ihr Lieben und Herzlich Willkommen in der 34. Schwangerschaftswoche!

Die meisten Babies fangen an sich zwischen der 30. und der 32. Woche in die Geburtslage zu drehen. Das heisst Kopf nach unten und die Füße nach oben. In dieser Zeit haben die Babies in der Regel noch genug Platz um sich zu drehen.

Bis zur 36. Schwangerschaftswoche haben sich circa 90% aller Babies schon in die Kopf nach unten Position begeben. Es gibt aber ein paar Babies, die sich nicht rechtzeitig von selbst in die richtige Geburtsposition drehen und mit dem Kopf oben bleiben und deren Füße Richtung Geburtskanal zeigen. Man spricht dann von einer Beckenendlage. Diese Position zieht in der Regel einen Kaiserschnitt mit sich um schwerwiegende Komplikationen bei der Geburt zu vermeiden.

Ich zeige euch heute, wie ihr das Baby während der Schwangerschaft beeinflussen könnt, dass es sich schoen nach unten dreht. Denn idealerweise positionieren sich alle Babies zum Ende der Schwangerschaft mit dem Kopf nach unten und wir haben alle eine super Geburt.

Wir machen zusammen kleine Übungen, die wir im Laufe der letzten Schwangerschaftswochen immer wieder zwischendurch Mal machen können. Die sind bequem für uns und das Baby kann sich ein bisschen zurecht schaukeln und den Weg mit dem Kopf nach unten ein kleines bisschen leichter finden. Es gibt jedoch keine Garantie, dass die folgenden Übungen zum gewünschten Erfolg führen, aber sie können auf keinen Fall schaden, denn sie machen ein bisschen Platz in der Gebärmutter, wo es jetzt schon recht eng geworden ist für das Baby.

Erste Übung - Das Sitzen auf einem Petziball
Das Sitzen auf einem Petziball kann das Baby auf jeden Fall dazu animieren sich richtig herum zu drehen. Dabei ist nur wichtig, dass die Knie tiefer sind als das Becken. Am besten mit aufrechtem Rücken ein bisschen locker herum schaukeln. Wichtig ist, dass ihr keinen Rundrücken macht.

Zweite Übung - Der Vierfüßlerstand
Dafür geht ihr auf dem Boden auf die Knie und stützt euch vorn über gebeugt auf eure Hände auf. Achtet dabei darauf, dass eure Schultern über den Händen und euer Becken über euren Knien sind. Lasst euren Bauch locker hängen und macht zwischendurch immer wieder einmal einen leichten Rundrücken.
Dadurch hat das Baby viel leichter die Möglichkeit sich herum zu drehen.

Dritte Übung - Die indische Brücke
Dafür legt ihr euch auf den Rücken und stellt eure Füße auf dem Boden. Dabei winkelt ihr die Knie an und legt die Arme neben euren Körper. Jetzt hebt ihr euer Becken und verbleibt einfach in dieser Stellung.

Diese Übung ist zugegeben etwas doof und unangenehm, aber sie soll dem Baby sehr gut dabei helfen, sich herum zudrehen. Es wird empfohlen, sie zweimal täglich jeweils fünfzehn Minuten zu machen. Wem das zu viel ist, rate ich, sie nur ein paar Minuten zu machen. Wie bei allen Sachen in der Schwangerschaft, die zu unangenehm sind, gilt auch hier: Man muss nicht über sich hinaus wachsen. Man sollte immer nach seinem Gefühl gehen und nicht an seine absoluten Grenzen. In erster Linie steht immer das was Deinem Körper gut tut und nicht das was manche glauben, was dann zu Erfolgen führen könnte. Immer lieber auf Nummer sicher gehen und auf den eigenen Körper hören.

Eure Laila